Doxing
Auch: Doxxing, Doxxen, Daten-Outing, persönliche Daten veröffentlichen
Doxing bedeutet: Jemand sammelt deine privaten Daten und macht sie öffentlich oder droht damit – oft als Druckmittel, nicht als klassischer Kontoklau.
Doxing – auch Doxxing geschrieben – heißt: Jemand sammelt private Informationen über dich und macht sie öffentlich oder droht damit. Adresse, Telefonnummer, Arbeitgeber, Fotos, alte Forenbeiträge.
Das Ziel ist oft Druck. Du sollst schweigen, zahlen, einen Account löschen oder dich schämen. Es ist Social Engineering mit deiner Privatsphäre als Hebel – nicht dasselbe wie ein gehacktes Girokonto.
Kurzfassung
- Daten aus sozialen Netzen, Datenlecks, öffentlichen Registern oder gehackten Konten zusammensuchen.
- Bündeln und veröffentlichen – oder nur androhen.
- Erpressung, öffentlicher Hass oder Einschüchterung folgen.
Warnzeichen: Jemand kennt Details, die du nie in dem Chat genannt hast. Es gibt eine Frist und eine Drohung, alles „online zu stellen".
Doxing, Identitätsdiebstahl, Sextortion
- Doxing: Sichtbarkeit und Bloßstellung deiner echten Angaben.
- Identitätsdiebstahl: Jemand tritt als du auf und schließt Geschäfte ab.
- Sextortion: Drohung mit Intimbildern oder Fake-Videos, meist gegen Geld.
Die Wege können sich überschneiden: Ein gekapertes Profil liefert Material für Doxing, Doxing kann in Erpressung kippen.
So schützt du dich
- Profile auf privat, wenig Adresse und Arbeitgeber öffentlich.
- Alte Accounts und durchgesickerte Passwörter prüfen – siehe Account-Übernahme.
- Nichts zahlen, wenn jemand mit Veröffentlichung droht. Zahlen stoppt die Täter selten.
- Beiträge melden, Belege sichern, bei Angst oder Erpressung die Polizei.
Verdächtige Profile, Mails oder Nummern prüft der FAKE-Checker. Ausführlich zum Missbrauch deines Namens: Identitätsdiebstahl erkennen und abwehren.