Hilfe / FAQ

Anleitung, FAQ und Tipps gegen Betrug – verständlich erklärt, ohne Technik-Jargon.

Betrüger arbeiten mit Druck, Angst und zu guten Angeboten. Der FAKE-Checker hilft dir, eine verdächtige Website, E-Mail, SMS, Telefonnummer, IP-Adresse oder eine Behauptung kurz zu prüfen – bevor du zahlst, klickst oder Daten weitergibst. Das Ergebnis ist eine Empfehlung, kein Urteil. Bei Unsicherheit: kurz innehalten und über einen zweiten, bekannten Weg nachfragen. Mehr zu Betrugsmaschen findest du im Fake-Lexikon. Was mit deiner Eingabe passiert, steht in der Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen .

Wie zuverlässig ist das Tool?

Der Checker sammelt mehrere Hinweise und lässt eine KI sie einordnen. Das ersetzt keinen gesunden Menschenverstand und gibt keine Garantie. Neue Betrugsseiten können noch unbekannt sein, und auch die KI kann danebenliegen. Nimm das Ergebnis als Orientierung – und entscheide selbst, ob du vertrauen willst.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Bei uns werden Eingaben verschlüsselt und nur kurzzeitig gehalten — Analyse-Ergebnisse maximal 4 Stunden, nicht dauerhaft. Geteilte Ergebnis-Links gelten ebenfalls maximal 4 Stunden. Zur Prüfung gehen sie an externe Dienste und an die KI weiter. Was genau wohin geht, steht in der Datenschutzerklärung .

Setzt der FAKE-Checker Tracking-Cookies?

Nein. Es gibt kein Google Analytics, keine Werbe-Pixel und keine Tracking-Cookies der Prüfdienste. Die Prüfungen laufen zwischen unserem Server und den APIs – nicht über Skripte in deinem Browser. Im Browser bleiben nur ein eigenes CSRF-Schutz-Cookie, Cloudflare Turnstile gegen Bots und die lokale Merker, dass du die Datenschutzhinweise gelesen hast. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung .

Was genau soll ich eingeben?

Das Tool erkennt die Art der Eingabe selbst. Du kannst zum Beispiel eingeben:

  • Eine Webadresse: https://beispiel-shop.de/produkt
  • Nur die Domain: www.beispiel-shop.de
  • Eine E-Mail-Adresse: support@beispiel.de
  • Eine IP-Adresse: 185.220.101.42
  • Eine Telefonnummer: +49 800 123456
  • Einen Text, eine Behauptung oder einen Ausschnitt aus einer Nachricht
Ich habe eine IP aus einer Mail geprüft – reicht das?

Nein, nicht allein. Geprüft wird nur die Nummer, die du eintippst – nicht die ganze Nachricht und nicht, ob jemand diese IP wirklich benutzt hat. In Mails kann eine IP stehen, die gar nicht stimmt; VPN und Proxy verschleiern oft den echten Standort. Vergleiche die angezeigte IP mit deiner Eingabe und kläre Wichtiges direkt über die offizielle Website oder den Support des Unternehmens.

Ich habe eine Absender-Adresse geprüft – reicht das?

Nein, nicht allein. Geprüft wird nur die Adresse, die du eintippst – nicht der Text und nicht die Anhänge der Mail. Wir sehen nicht, was in deinem Mail-Programm wirklich als Absender steht. „Unauffällig“ heißt nicht, dass die Mail echt und sicher ist. Vergleiche die Absender-Adresse im Mail-Programm mit deiner Eingabe, antworte nicht blind und öffne keine Links aus der Mail. Bei Firmen und Behörden immer direkt über die offizielle Website oder App vorgehen.

Warum dauert die Analyse manchmal länger?

Im Hintergrund laufen mehrere Prüfungen und danach die KI-Einschätzung. Je nach Auslastung und Länge deiner Eingabe kann das etwa 5–20 Sekunden dauern. Den Fortschritt siehst du live unter dem Suchfeld.

Das Ergebnis ist „unklar“ – was jetzt?

„Unklar“ heißt: Die Hinweise ergeben kein eindeutiges Bild. Mögliche Gründe: eine sehr neue Website ohne bekannte Warnungen, fehlende Antwort eines Prüfdienstes oder wirklich zweideutiger Inhalt. Im Zweifel auf die genannten Warnzeichen achten und eine zweite Quelle nutzen – zum Beispiel bei Google nach dem genannten Unternehmen suchen.

Ich bin auf einen Betrug reingefallen – was tun?
  • Betrug melden: Informiere das betroffene Unternehmen, in dessen Namen die Betrüger gehandelt haben – zum Beispiel den Shop, den Paketdienst oder deine Bank. Phishing-Mails kannst du auch an das Phishing-Radar der Verbraucherzentrale melden.
  • Strafanzeige erstatten: Erstatte Anzeige bei der Polizei – oft Voraussetzung, damit Versicherungen oder Banken den Schaden prüfen. In Deutschland geht das über die Online-Wache der Polizei in deinem Bundesland.
Was prüft der FAKE-Checker?

Je nachdem, was du eingibst, schaut das Tool auf andere Dinge:

  • Website oder Link – Ist die Seite schon als gefährlich bekannt? Wirkt der Shop seriös? Gibt es Impressum und Datenschutz? Wie alt ist die Domain? Gibt es passende Bewertungen? Der Seiteninhalt wird mitgelesen und von der KI eingeordnet.
  • E-Mail-Adresse – Wirkt die Adresse verdächtig oder wegwerfbar? War sie schon in bekannten Datenlecks? Passt die Absender-Domain zu dem, was man von einer echten Firma erwarten würde?
  • Telefonnummer – Passt Vorwahl und Land zum Kontext? Gibt es Hinweise auf Spam oder Betrug?
  • IP-Adresse – Aus welcher Region kommt sie ungefähr? Gibt es Missbrauchsmeldungen? Wirkt sie nach VPN, Proxy oder Tor – also verschleiert?
  • Text oder Behauptung – Der Text wird auf überprüfbare Aussagen geprüft. Wo möglich, fließen bereits veröffentlichte Faktenchecks ein. Die KI bewertet am Ende, was davon glaubwürdig wirkt.

Bekannte, vertrauenswürdige Domains und Absender werden besonders vorsichtig eingeordnet – trotzdem gilt: Ein einzelner Treffer macht eine ganze Nachricht noch nicht sicher.

Wie entsteht die Einschätzung?

Zuerst laufen automatische Prüfungen im Hintergrund: bekannte Warnlisten, Hinweise zu Domain, Kontakt und Reputation, bei Websites auch der sichtbare Seiteninhalt. Danach bekommt eine KI diese Ergebnisse zusammen mit deiner Eingabe und erklärt, was verdächtig oder unauffällig wirkt – in verständlicher Sprache.

Je nach Eingabeart achtet die KI auf andere Dinge: bei Websites auf Fake-Shop- und Phishing-Merkmale, bei E-Mail und Telefon auf Plausibilität und Betrugsmuster, bei IP-Adressen auf Lage und Verschleierung, bei Freitext auf einzelne Behauptungen und deren Glaubwürdigkeit.

Die KI folgt festen Regeln und soll Versuche ignorieren, ihre Rolle oder ihr Verhalten über den eingegebenen Text zu ändern. Trotzdem bleibt das Ergebnis eine Empfehlung – keine Garantie und keine Rechtsberatung.

Welche Dienste und KI-Modelle genau beteiligt sind und was mit deinen Daten geschieht, steht transparent in der Datenschutzerklärung .

Kurztipps gegen Betrug
  • Nie unter Druck entscheiden. Echte Banken, Shops und Behörden hetzen dich nicht zu Sofortzahlungen.
  • Links nicht blind öffnen. Tippe die Adresse selbst ein oder nutze die offizielle App.
  • Keine Codes oder Passwörter weitergeben. Seriöse Stellen fragen nicht per Anruf oder Chat danach.
  • Zu gute Angebote misstrauen. Extrem billig oder „garantierter Gewinn“ sind klassische Lockmittel.
  • Im Zweifel nachfragen. Ruf die Firma über eine Nummer an, die du selbst kennst – nicht über die aus der verdächtigen Nachricht.
  • Mehr lernen: Im Fake-Lexikon erklären wir gängige Maschen und Fachbegriffe in einfachen Worten.