Typosquatting
Auch: Tippfehler-Domain, URL-Hijacking, Homograph-Angriff
Typosquatting nutzt Webadressen mit kleinen Tippfehlern oder ähnlichen Zeichen, um dich auf eine gefälschte Seite zu locken.
Typosquatting ist eine Masche mit gefälschten Webadressen. Betrüger registrieren Domains, die sich nur minimal von der echten Adresse unterscheiden – durch einen Tippfehler, einen zusätzlichen Bindestrich oder ein ähnlich aussehendes Zeichen.
Bekannte Beispiele aus der Praxis
amazn.deoderamazonn.destattamazon.de– Fake-Shop oder Phishing-Login.paypal-sicherheit.comstatt der echten PayPal-Domain – Aufforderung zur „Kontoverifizierung".sparkasse-berlin-login.com– sieht nach Bank aus, gehört Betrügern.- Homograph:
applе.commit kyrillischem „е" – im Browser fast nicht unterscheidbar vonapple.com. - Link in Spam-Mail: Zeigt
ebay.de, führt aber zuebay-deals-secure.net.
Wer sich vertippt oder einen Link nicht genau prüft, landet auf einer Seite, die wie das Original wirkt – häufig ein Fakeshop oder eine Phishing-Seite.
Typosquatting und Pharming
- Typosquatting: Du vertippst dich oder klickst einen ähnlichen Link.
- Pharming: Du tippst richtig, wirst aber umgeleitet.
Beides endet oft auf derselben Fake-Seite.
So schützt du dich
- Adresse genau lesen, Buchstabe für Buchstabe – besonders nach dem
@bei Links. - Wichtige Seiten als Lesezeichen speichern, statt sie einzutippen.
- Links aus E-Mails und SMS vor dem Klick prüfen – echter Hover oder Fake-Checker.
- Misstrauen bei Druck, sofort zu handeln.
Was tun, wenn du dich eingeloggt hast?
- Passwort sofort ändern – von einem anderen Gerät.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung prüfen und aktivieren.
- Bank informieren, falls Zahlungsdaten eingegeben wurden.
Gib eine verdächtige Webadresse in den Fake-Checker ein und lass sie kostenlos prüfen.